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17.04.03

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Zuerst waren es "Halbstarke"

Der Werdegang des Schützenvereins Harpendorf-Düpe von 1965 e. V. ist von der Geschichte der Lönsjungs nicht zu trennen.
Die -Lönsjungs- war eine Gruppe Jugendlicher im Alter von rund 20 Jahren. Man nannte diese Jungendlichen auch -Halbstarke-, die gemeinsam durch Dick und Dünn gingen. Als ihnen der Zutritt zu ihrer Stammkneipe "Spieker" (große Holthaus in Harpendorf) anlässlich eines Sängertreffens versagt wurde, zog man sich in die Harpendorfer Heide zurück, um selber etwas auf die Beine zu stellen. Mit einer Kiste Bier (Angaben lt. Übermittlung) gestaltete man sich sein eigenes Wochenende. Von Woche zu Woche kamen immer mehr hinzu, so dass die Heide ein beliebter Treffpunkt wurde.

 
Wer hatte die Idee zur Lönshütte?

Da die Gruppe nun eine beträchtliche Größe erreicht hatte und die Clubräume nicht mehr deren Vorstellungen entsprach, wurde der Grundstein für eine Blockhütte gelegt. Sie bauten die Hütte in dem kleinen idyllischen Kieferwald von Hüttemeyers. Der Ort bot sich besonders Gut an, denn Gäste (Erwachsene) sah man bereits von weither kommen.
Jeder fasste mit an. Sogar ein Erwachsener, Josef Dultmeyer, scheint die Initiativen der Halbstarken unterstützt zu haben. Er arbeitete in seiner Schreinerwerkstatt die Fichtenstämme zu Halbrundhölzer für die Blockhütte um. Ortsansässige Jäger spendeten die Fenster. Zur Vollendung des prächtigen Bauwerkes erhielt das Bockhaus als Glanzstück einen gemauerten Kamin.
Bis heute ist allerdings nicht offenkundig wer eigentlich die Idee zum Bau einer Blockhütte hatte. Die Entscheidung viel zu einem Zeitpunkt, an den sich die Lönsjungs nicht mehr erinnern und lässt somit diese Fragestellung für alle Nachkommen offen.

 
Mit dem Trecker in die Heide

Von der Grundsteinlegung bis zum Richtfest der Blockhütte verging gerade mal 1 Monat.
Um dieses Ereignis auch entsprechend zu feiern und den ortsansässigen Erwachsen ihr Interesse abzugewinnen organisierten die Lönsjungs einen Treckerzug. Mit Pauken und Trompeten fuhren sie durch den Ort und dann weiter in die Harpendorfer Heide zu ihrem Blockhaus.
Auf dem ersten Anhänger des Festzuges saßen einige Musiker aus dem Steinfelder Kolpingorchester, auf dem zweiten Anhänger befanden sich die stolzen Baumeister.
Man taufte das Blockhaus auf den Namen "Lönshütte" und sich selbst nannte man "Lönsjungs"

 

 

 

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Stand: 17.04.03

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